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Neues vom Biergasthof Riedberg

01
Apr

Innviertler Biermärz 2022 | Bier auf Wein

Die Meisterschaft der Korrespondenz zwischen dem Gersten- und dem Traubensaft

Es war wieder ein Abend voller Genuss und Unterhaltung. Weinsommelier Jens Würz von den Wine Monkeys in Schärding und der hauseigene Diplom Biersommelier Karl Zuser jun. haben auf humoristische Art versucht, für „IHR“ Getränk Werbung zu machen. Am Ende ging die Entscheidung knapp an …

Halt! Zuerst der Reihe nach …

Im Rahmen des Innviertler Biermärz 2022 waren die Gäste geladen, an einem 7gängigen Menü mit Bier- und Weinbegleitung teil zu haben. Insgesamt (inklusive Digestif) gab es also 8 herausragende Biere und eben so viele hochwertigste Weine zu verkosten.

Erklärtes Ziel war es, die Gäste von der Korrespondenz mit der Speise zu überzeugen. Passt nun das Bier besser zur Speise, oder doch der Wein?

Zum A-Bier-itif wurde Erdäpfelkas und Heringkas gereicht, begleitet von einem Edelbock 2017 der Brauerei Ried und von unserem Hauswein (Zufall?) Grüner Veltliner Theyener Berg 2020 DAC, Weingut Dockner Tom.
Die Abstimmung unter den anwesenden Gästen (Mehrfachnennung oder Enthaltungen waren auch möglich!) ging mit 7 zur 3 relativ eindeutig an das Team Wein.

Beim Walddorfsalat mit geräucherter Entenbrust witterte Diplom Biersommelier Karl die Chance und ging mit einem Kürbiskernbier 2020 ebenfalls aus der Brauerei Ried an den Start. Sommelier Jens konterte mit einem Italiener Lugana DOC 2020, Cà dei Frati. Mit dem Ergebnis, dass die Abstimmung mit 6:6 unentschieden ausging …

Jetzt wurden die Bärlauchnudeln mit gebratener Forelle aufgetragen, begleitet von Schnaitl Maibock 2020. Als „Gegner“ trat ein Cardonnay Select 2018, Weingut Wieninger. Das war aber leider zu wenig, das können wir schon voraus sagen. Der 1. Punkt geht mit 1:9 relativ eindeutig an das Bier.

Als Zwischengericht gab es Hahn², also zweierlei vom Hahn (Coq au vin bzw. Coq au biére) mit gebackener Maispolenta, begleitet von Liefmans Goudenband 2015 bzw. Blaufränkisch Reserve „Ried Goldberg“, Weingut Ernst, Deutschkreutz DAC. Wieder konnten sich die Gäste nicht eindeutig entscheiden und es ging mit 5:5 unentschieden aus.

Zur Hauptspeise reichte man gebratenen Kalbstafelspitz mit Dinkelrisotto im Natursaft, korrespondierend dazu Amarcord Riserva Speciale 2015, Italien und Allerlei im Steinzeug 2018 „irden“, Weingut Söllner, Bio – also einen Orangewein. „Das wird auch wieder knapp“ waren sich Jens und Karl selber schon einig und wurden mit einem 5:5 auch sofort bestätigt.

Somit steht es vor den Desserts mit 1:1 und drei Unentschieden gesamt auch Unentschieden. Das Bier konnte zwar mehr Punkte einheimsen (24:28), aber diese Wertung wird nicht berücksichtigt.

Topfenlasagne auf Erdbeerspiegel mit hausgemachten Tannenwipfeleis gab es als süße Nachspeise. Begleitet von Zirbenbier 2016, Kaltenhausen bzw. Scheurebe Fruchtsüss 2020, Weingut Maitz, Ratsch a.d. W. Dieser Punkt ging wieder an den Wein. Das Bier mit 4,8 % Vol. Alk. war doch zu leicht. Der Wein hat aber aufgrund der Erdbeeren sehr viel Säure entwickelt. Die Gäste haben ihm aber verziehen und die Punkte 4:3 knapp aber doch dem Wein gegönnt.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Käse zum Ende des Menüs: Neusetzer Kuh-Krispel. Diese Käse wurde für einen hauseigenen Wein des Weinguts Krispel kreiert. Kann das Bier hier überhaupt noch punkten? Mit dem Gouden Carolus 2011, Het Anker schickte Karl ein ganz besonderes, außergewöhnliches und kaum mehr käuflich erwerbbares Bier gegen Grauburgunder, Weingut Krispel, „Ried Neusetzberg“, Vulkanland DAC ins Rennen.

Und damit gab es dann die beinahe volle Punktezahl für das Bier. 2:8 ging die Abstimmung aus. Obwohl der Käse, wie angekündigt, vom Weingut selbst kreiert wurde. Puhh, das war knapp!

Jetzt musst die Entscheidung also im letzten Antritt fallen. Aktuell 2:2 und 3 Unentschieden. In Punkten führte sogar das Bier mit 30:39 …

Jens wusste aus der Vergangenheit, dass Karl immer Alles in das Finale warf und ausschließlich die besten Biere zum Einsatz kamen. Daher scheute auch er keine Kosten und Mühen und hat sein Geburtstagsgeschenk, einen Dalva Porto 1968! C. de Silva ausgeschenkt. Da sah das La Trappe oak aged Quadrupel Batch 9 von 2011 trotz allem Imponiergehabe trotzdem blass aus. Dieser alles entscheidende Punkt ging somit an den Wein.

3:2 mit drei Unentschieden und 40:40 Punkten ging der Sieg an den Wein. Herzlichen Glückwunsch.

Wenn Ihr einen Gusto bekommen habt: Der nächste Biermärz kommt bestimmt und das Rückspiel zu „Bier auf Wein“ wird mit Garantie ausgetragen. Im Übrigen dann bereits zum 8. Mai. Darauf ein Bier!

Ein herzliches Danke schön an alle Teilnehmer und an Bettina T. für die Fotos. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Auftritt.

Einige Kundenstimmen zur Veranstaltung:
Josef B., Mehrnbach:
Danke für den tollen Abend, wir waren das erste mal dabei und sind der Meinung “Absolut Delicios“

Jens W., Schärding:
Danke, war eine tolle Veranstaltung! Freue mich schon aufs nächste Jahr! Gruß Jens

Anke M., Ried:
Danke Karl, es war wie immer ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art 🍻🍷

 

 

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