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Neues vom Biergasthof Riedberg

24
Jun

Bier Reise ins Pajottenland 2022 | Tag 3 und 4 mit Heimreise

Tag drei, Samstag, 18. Juni 2022

Der Wecker war für 7.45 Uhr gestellt, ich war aber schon um 7.30 Uhr auf den Beinen. Daher konnte ich noch gleich mit Martin Seidl telefonieren, was man sich in Leuven unbedingt ansehen muss. Ein Bierlokal mit mehr als 200 Bieren gegenüber vom Rathaus und bei Stella Artois (AB InBev) die Führung + dort ist auch ein Crafbierstore in der Nähe. Mal sehen, ob wir das alles unterbringen.

Wer Tag 1 verpasst hat: Hier entlang bitte …   Und hier geht’s zu Tag 2 …

Es beginnt jedenfalls mit der Zugfahrt nach Leuven und daher mit dem Treffpunkt im Ibis um 8.30 Uhr um dann gemeinsam zum Bahnhof Central zu Laufen. Da der Bahnhof aber zwischen Ibis und Motel One liegt, bewegen wir uns äußerst zeitgerecht Richtung Bahnhof Central. Dort angekommen treffen wir gleich Stefan Grauvogl auf der verzweifelten Suche nach einer Bäckerei. Als Italiener (Südtiroler) muss er jetzt seinen Kaffee bei Starbucks kaufen. Gratulation.

Nicola verteilt die Zugtickets per WhatsApp, was zu einem großen Hallo führt, da jetzt jeder seinen Namen in der App in den PDFs suchen muss. Meines machen wir mit Airdrop, stehe ja direkt neben ihr. Der Zug um 9.16 Uhr von Gleis 1 wird es dann.

In Leuven angekommen treffen wir gleich auf die beiden Tourguides, welche noch über das Programm Bescheid wissen wollen. Mein Programm steht jedenfalls schon fest. Bei der Hitze mache ich keinen Fußmarsch durch die durchaus schön anmutende Innenstadt. Vielmehr platziere ich mich gleich mal in eines der zahlreichen Cafés am Platz. Gott sei dank leistet mir Claude Gesellschaft. Nächster Treffpunkt: Mittagessen zwischen 12.30 und 13 Uhr im Domus. Das werden wir schaffen?!

Im Schanigarten sind die Sessel wieder begrenzt, weshalb wir im Lokal Platz nehmen. Zu essen? Da muss ich nachfragen. Frühstücksbuffet ist aber angerichtet. Dann nehme ich gleich das Frühstücksbuffet. Claude entscheidet sich für Bitterballen und Kroketten (bitte nicht für mich!). Zu Trinken, bitte? Cappuccino und ein Hoegaarden Wit bitte. Das kommt dem Kellner Spanisch vor, deshalb bringt er nur mal den Cappuccino. Auf Nachdruck dann doch auch das Hoegaarden Wit.

Ich nehme im Malon Platz zum Frühstück

Es dauert nicht lange, dann beehrt uns auch Gregor. Die Führung hat zu viele Jahreszahlen und zu wenig Bier. Da fühlen wir uns wieder bestätigt. Alles richtig gemacht. OH! Schon 12.15 Uhr. Jetzt müssen wir uns aber sputen. Zu Fuß geht’s zum Domus, wo wir kurz nach 12.30 Uhr ankommen. Alle schon bei Tisch. Wir nehmen einen separaten Tisch und bestellen uns mal ein Bier. Die Schweizer Kollegen möchten etwas Essen. Ich passe mal. Habe ja gerade erst ausgiebig gefrühstückt. Ich bestelle lieber ein Chimay bleu.

Um 14 Uhr kommt etwas Hektik auf. Die Radfahrgruppe verlässt das Lokal, um die Radtour zu starten und die Brauerei XYZ zu besuchen. Wir haben vereinbart, dass wir uns Stella Artois, also AB InBev ansehen werden. Dieter gesellt sich auch zu uns. Der Rest der Fahrradverweigerer geht zu Hops ‚N More. Alles gut. Ich versuche gleich mal ein Taxi zu organisieren, was nicht ganz so leicht scheint in Leuven. Treffpunkt Burger King. OK. Machen wir uns eben auf den Weg. In der brütenden Hitze versuche ich dem Taxifahrer eine Ankunftszeit zu entlocken. Immerhin wird es schon 14.50 Uhr. Die Führung in englischer Sprache soll um 15 Uhr starten. Das könnte schon eng werden. „Bin in 1 Minute da“. Wenn’s stimmt, wird’s passen. „Wie lange fahren wir zur Brauerei?“. „5 Minuten“. Also gerade noch geschafft.

Am Treffpunkt für die Führungen bei Stella Artois haben sich schon etwas 30 Leute eingefunden. Wir sind aber noch nicht die Letzten. Ein Offizieller kommt mit Sicherheitswesten am Arm und fragt: „Everybody got tickets?“. Wir, ehrlich wie wir sind, sagen natürlich gleich, dass wir keine Tickets haben. „No tickets, no tour!“. „Can we buy tickets online?“ „Normally yes, but the tour is sold out!”. Spannend. Im Internet war dazu Nichts zu finden. Was soll’s. Der Konzern will uns eben nicht. Somit zurück in die Stadt.

Vier Nichtradfahrer.

Das nächste Taxi war eine doppelte Odyssee. Zuerst dauerte es wieder mehr als eine halbe Stunde, und dann kam ein Hyundai Kona für uns Vier. „Das wird sportlich!“, waren wir uns einig. So war’s dann auch. Nicht mal auf der Beifahrerseite hatte ich genügend Platz. „Zum Bierlokal“ weist Claude den Fahrer an. Wir fahren zurück in die Stadt. Er lässt uns bei einem Insidertip (De Leivese Ton) aussteigen. Wir wollten zwar woanders hin, aber was soll’s. Sieht nicht so übel aus.

Zuerst skeptisch, sage ich, wir setzen uns ganz an die Bar. Bester Überblick, bestes Service, alles gut. Ein Blick in die Runde lässt uns noch zweifeln, aber die vielen Brauereischilder von Trappistenbrauereien lassen Hoffnung keimen. Und die Bierkarte ist auch vielversprechend! Sämtliches Trappistenbier zur Auswahl. Das findest Du selten wo. Wir bestellen gleich mal was gegen den Durst und die Westvleteren Trappistenauswahl. Wunderbar.

In dieser Art geht es weiter bis etwa 17 Uhr. Da regt sich dann doch der Hunger, auch bei mir. Wir nehmen alles, was die Küche so hergibt (das ist nicht viel). Die Bitterballen finden gefallen. Dann nehmen wir eben noch zwei Portionen. Und noch eine Runde Bier.

Um 18 Uhr bekommen wir dann Heimweh und denken daran, dass wir ja noch nach Brüssel zurück müssen. Dann mal die Rechnung. Äußerst günstig, weshalb wir gutes Trinkgeld geben und prompt noch eine Runde auf Haus bekommen. „You come again?“ „Maybe. And if yes, for sure!“.

Hinein in den Bus zum Bahnhof und dann ist das Chaos perfekt. Beinahe jeder Zug hat Verspätung und die Anzeigetafeln spielen verrückt. „Gehen wir auf Gleis 1, da fährt sicher ein Zug nach Brüssel“ meine ich noch, da hat Gregor schon einen Zug auf Gleis 5 ausfindig gemacht. Der anwesende Zugführer meinte auf die Frage, ob dieser Zug pünktlich nach Brüssel fährt: „You can take that one, but you are 20 minutes slower, than the one on Gate 1“. Gott sei dank sind die Gleise nebeneinander.

Da der Zug erst in 20 Minuten fährt, sollten wir noch ein Bier trinken? Gregor düst los, um vier Bier zu besorgen. Was nicht so einfach zu sein scheint. Er kommt jedenfalls mit 2 x 2 unterschiedlichen Bieren zurück. Ich nehme das Westmalle Tripel. Aus der Flasche. Das mag ich so schon nicht (nämlich aus der Flasche zu Trinken), und schon gar nicht bei einem Trappistenbier. Was soll’s?

Nach kurzer Reise ist das Bier leer und wir erreichen Brüssel. Mit lauter Hektik lasse ich noch den Rucksack im Zug. Gott sei dank sind die anderen Passagiere so aufmerksam und laufen uns hinterher. Glück gehabt.

Wohin soll’s nun gehen? Ich möchte kurz in die BrewDog-Bar direkt am Bahnhof Central. Machen wir. Hier könnten wir doch auch gleich Abendessen? Selbstbedienung? Das ist dann doch nichts für uns. Ein Bier und dann ab. Sollen wir an den Grand Place? Das ist mit eindeutig zu weit zum Laufen. Da wir uns nicht mehr einigen können, wo es hingeht, gehen wir zurück ins Hotel. Mal früher Bettruhe. Macht ja auch nix.

Tag vier, Sonntag, 19. Juni 2022

Heimreisetag. Trotz der früheren Bettruhe schlafe ich heute mal länger … Erst um 10 Uhr mache ich mich auf zum Frühstück. Ganz schön viel Betrieb immer, in dem Motel One. 5 Stockwerke, jedes etwa 50 Zimmer und immer gut gebucht. So sollte es sein. Beim Frühstück gibt’s auch belgische Waffeln. So komme ich auch mal zu dieser Spezialität. Um 11 Uhr mache ich nochmal kurz Pause. Die Kolleg:innen treffen sich im Delirium. Laut WhatsApp Gruppe doch nicht, wegen Regens geändert auf Ibis. Doch auch nicht. Na, was denn nun?

Bis spätestens 12 Uhr ist Check Out. Ich setze mich in die Lobby und beginne, den Bericht zu schreiben, die Fotos zu sortieren und einige E-Mails zu beantworten. Da kommt Manfred noch vorbei, mit den langen gesuchten Pralinen unter dem Arm. „Bin doch fündig geworden!“ tönt er. Wir sprechen noch über den gestrigen Tag und das offizielle Programm, dass er mitgemacht hat, und ich komme zur Erkenntnis, dass wir es nicht schlechter hatten. Er muss dann aber los, das Taxi ist bestellt.

Um 15 Uhr bestelle ich mir auch ein Taxi zum Bahnhof Central und nehme dort den erstbesten Zug zum Flughafen. Es ist zwar noch zu früh, aber dann bin ich schon mal dort. Nachdem für morgen, Montag Streiks angekündigt sind, weiß man ja nie. Hier gibt es im Gegensatz zu Wien keine Self-Check-In Schalter und so gehe ich an einen besetzten Check-in Schalter und frage die freundliche Dame, wo ich denn einchecken könnte. „Schalter 3“ antwortet sie mir. „Ab wann kann ich einchecken?“ Etwa 2 Stunden vor Abflug.

Also kaufe ich mir ein Wasser (Heute mal kein Bier!) und setze meine „Arbeit“ fort. Fotos und Bericht. Um 17 Uhr mache ich mich mal auf zum Check in. Der Herr am Schalter war auch sehr freundlich. „Are you here for holydays? “. „No, we had some kind of education. Visiting and learning about Sour beer breweries”. “Are you a brewer?” “No, I am Beersommelier, a Beer connoisseur”. Wir unterhalten uns ein Weilchen und dann frage ich noch, ob das Gate schon fix ist. Wahrscheinlich A 46. Dann noch durch die Sicherheitskontrolle und schon bin ich bei Cheers and beers, aber nicht, ohne vorher Souvenirs für die Liebsten zu Hause, welchen ja für mich Dienst schieben, einzukaufen.

Souvenir Auswahl

Ein Hühnchen Sandwich, Chips und ein Cola Zero (immer noch kein Bier heute). Da erspähe ich dann doch noch Kolleg:innen, die sich auch um Bier anstellen. „Setzt Euch doch zu mir?“. 15 Minuten noch für eine kurze Plauderei, meine Schaumstoffe ausgeteilt, damit ich die nicht umsonst mitgenommen habe und dann heißt es schon verabschieden. Nur noch 10 Minuten bis zum Boarden.

Der Heimflug war ohne besondere Vorkommnisse. Den Zug in Wien habe ich auch ganz leicht erreicht (er hatte 10 Minuten Verspätung, das Flugzeug 20 Minuten) und so komme ich beinahe pünktlich in Wels um Mitternacht an. Am Fahrzeug wurde ein Strafzettel montiert, weil ich am Elektroparkplatz stehe, aber nicht angesteckt habe. Interessant. Was soll’s. Wenn Sie meinen. Die Schranke funktioniert auch wieder mal nicht und so muss ich gefühlt 100 x den QR Code scannen, um die Ausfahrt freizubekommen.

Endgültig zu Hause um 0.48 Uhr freue ich mich auf eine angenehme Nachtruhe. Darauf ein Bier!

Herzlichen Dank an Alle für die netten Gespräche, das ein oder andere Bier, für die Unterstützung, die mir zuteilwurden. Nicola vom Verband für die Organisation vor Ort, Medea und Wolfgang für die Idee, dieses Ziel anzuvisieren. Ich freue mich schon auf den Herbst in Berlin. Darauf ein Bier!

Wer Tag 1 verpasst hat: Hier entlang bitte …   Und hier geht’s zu Tag 2 …

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