Neues vom Biergasthof Riedberg

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16
März

Unsere Pläne für die Energieversorgung – Stand März 2021

Unsere Pläne für die Energieversorgung – Stand März 2021

Hinweis zum Archivbeitrag: Dieser Beitrag dokumentiert unsere Überlegungen und Pläne vom März 2021. Die beschriebenen Vorhaben geben nicht automatisch ihren heutigen Umsetzungsstand wieder. Der Beitrag ist keine Aussage darüber, dass der Biergasthof Riedberg CO₂-neutral ist.

Alles begann mit einem Versprechen für einen alten Freund: Wir wollten den Parkplatz neu pflastern lassen. Gleichzeitig beschäftigte uns unsere altgediente Ölheizung. Der Kessel stammte aus dem Jahr 1960, der Brenner aus 1973. Wir mussten damit rechnen, dass die Zentralheizung eines Tages plötzlich ausfallen könnte.

Das war für uns der Anlass, die Energieversorgung des Hauses gründlich zu überdenken. Wir beauftragten Energieberater Franz Strasser mit einer Bestandsaufnahme und der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Gemeinsam tüftelten, rechneten und planten wir an einer Lösung, die zu unserem Haus passt.

Zu Beginn prüften wir verschiedene Möglichkeiten, darunter Geothermie und Wärmepumpen. Schließlich entschieden wir uns in der Planung für einen Wärme-Kälte-Verbund, der die Abwärme unserer Kühlanlagen nutzen sollte. Auch die Photovoltaikanlage und die Warmwasserbereitung wollten wir dabei berücksichtigen.

Für das Gesamtkonzept waren weitere Arbeiten am Gebäude vorgesehen: eine bessere Dämmung mit einer vorgehängten Fassade, Fassadenbegrünung, der Austausch älterer Fenster, eine Erweiterung der Photovoltaikanlage und die Sanierung des Daches. Ob die bestehende Solaranlage für die Warmwasserbereitung bleiben könnte, war damals noch offen.

Bei dieser Gelegenheit dachten wir auch über andere Bereiche des Hauses nach. Ein Zugang zum einzigartigen Bierkeller von außen sollte unseren Gästen den Weg dorthin erleichtern. Für den Schanigarten planten wir neue Möbel, eine teilweise Überdachung mit einer Pergola und eine passende Beleuchtung. Auch der Stromanschluss des Gebäudes sollte modernisiert werden.

Ein Carport mit Unterstand und Reparaturmöglichkeit für Fahrrad- und Motorradgäste stand ebenfalls auf unserer Planungsliste. Außerdem überlegten wir, die ebenerdigen Bereiche so anzupassen, dass unsere Räumlichkeiten – mit Ausnahme des Bierkellers – stufenlos erreichbar werden.

Das waren große Pläne. Uns interessierte besonders, welche Verbesserungen sie für die Energiebilanz unseres Hauses tatsächlich bringen würden. Eine berechnete CO₂- oder Ökobilanz lag uns zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch nicht vor.

So sahen unsere Überlegungen im März 2021 aus. Was davon seither umgesetzt wurde, gehört in einen eigenen, aktuellen Bericht.

Darauf ein Bier!

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