🍻 BIERGASTHOF RIEDBERG | ALLES Bierkulturreise | Irland 2026
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Eine Woche Irland. Sieben Brauereien. Unzählige Geschichten. Von Dublin über Wicklow Wolf und Ballykilcavan bis nach Kilkenny. Dabei entdecken wir nicht nur Bier, sondern auch irische Gastfreundschaft, Musik und Kultur.
Irland Bierkulturreise 2026 – Mit Mia von Brewery Hops of Ireland nach Dublin

Stationen der ersten Etappe unserer Irland Bierkulturreise
Guinness, Craftbier und die Frage, ob sich Irland in 30 Jahren verändert hat
Manche Reisen beginnen mit einem Koffer. Andere mit einer Bieridee.
Unsere Irland Bierkulturreise 2026 begann an einem Sonntagvormittag in Ried im Innkreis. Gemeinsam mit der BierIG ging es für eine Woche auf die grüne Insel. Am Programm standen sieben Craftbier-Brauereien, traditionelle Pubs, irische Musik, spektakuläre Landschaften und natürlich jede Menge Bierkultur.
Die Organisation der Reise lag in den bewährten Händen von Mia von Brewery Hops of Ireland, die uns die gesamte Woche begleiten und die Türen zu einigen der spannendsten Brauereien des Landes öffnen sollte. Eingeladen hat Kurt Gächter vom Pfänderbräu dazu, da er schon mehrmals mit Mia auf der grünen Insel unterwegs war.
Bereits beim Treffpunkt war klar: Diese Reise würde nicht nur von Bier handeln.
Mit dabei waren Volker R. Quante von Brunnenbräu, Blogger und Diplom-Biersommelier, Kurt und Tanja vom Pfänderbräu, Peter (Franke, Biersommelier), Doris alias Miss Sophie (Diplom-Biersommelière aus der Schweiz), Bernhard und Roman (beide BierIG und Diplom-Biersommeliers), Andy und Isis (beide aus Deutschland und Diplom-Biersommeliers, Deluxe Brew Saar), noch ein weiterer Peter von der BierIG sowie meine Wenigkeit.
Elf Bierbegeisterte, unzählige Geschichten und eine Woche Zeit.
Was sollte da schon schiefgehen?
Von Ried über Wien nach Dublin
Gemütlich startete die Reise Richtung Wels, wo ich im Park-and-Ride-Parkhaus das Auto abstellte. Ob es diesmal mit dem Ausfahrtsticket klappt? Wir werden sehen. Leben am Limit also.
Anschließend ging es mit der ÖBB zum Flughafen Wien.
Wie es sich für einen ordentlichen Bierreisenden gehört, war ich natürlich deutlich zu früh am Flughafen. Das half allerdings wenig, denn unser Flug beschloss kurzerhand, rund 45 Minuten Verspätung einzulegen. Mein ursprünglicher Plan, pünktlich um 19:15 Uhr im Fidelity Dublin aufzutauchen, war damit bereits Geschichte.
Also hieß es: landen, einchecken und möglichst schnell Richtung Innenstadt.

45 Minuten Verspätung vor dem Abflug nach Dublin
Erster Stopp: Fidelity Dublin
Nach dem Check-in ging es direkt ins Fidelity Dublin, wo der Treffpunkt mit den irischen Vertretern der European Beer Consumers Union (EBCU) vereinbart war. Wer jetzt an ein klassisches irisches Pub denkt, liegt allerdings falsch. Das Fidelity präsentiert sich modern, urban und international. Die Küche setzt auf Tapas und kleine Gerichte zum Teilen. Zumindest theoretisch. Praktisch stellte sich rasch heraus, dass das Verständnis von „Abendessen“ in Irland und im Innviertel gelegentlich auseinandergeht. Nach einigen kleinen Happen und den ersten Bieren war schnell klar: Heute wird eher flüssig gespeist.

Der erste gemeinsame Abend in Dublin begann in der Fidelity Bar mit kleinen Speisen, ersten Bieren und vielen Gesprächen über die kommenden Brauereibesuche. Danke an Miss Sophie für das Foto!
Die Stimmung war ausgezeichnet. Die ersten Gespräche drehten sich um die kommenden Brauereibesuche, um Bierstile und natürlich um die Frage, welche Überraschungen uns in den nächsten Tagen erwarten würden.
Dublin lebt
Nach dem Fidelity zog es uns weiter durch die Stadt. Dublin wirkt heute deutlich moderner als bei meinem letzten Besuch vor mehr als drei Jahrzehnten. Die Stadt pulsiert. Menschen sitzen vor den Pubs, Musik erklingt aus offenen Türen und an beinahe jeder Ecke findet man einen Ort, an dem man spontan auf ein Bier einkehren könnte. Besonders beeindruckend bleibt dabei die Selbstverständlichkeit, mit der Musik hier Teil des Alltags ist. Und es ist lange hell in Irland. Selbst um 22:30 Uhr hat man das Gefühl, der Tag würde heute nicht enden.

T-Shirt mit der Aufschrift „A Drinking Pub with a Music Problem“ in einem Pub in Dublin.
Ein Guinness zum Tagesabschluss
Natürlich führte der Weg auch noch in einige weitere Lokale. Ein Guinness zum Abschluss gehört in Irland schließlich fast zum Pflichtprogramm. Wobei ich gestehen muss: Mich interessiert oft mehr das Bier als die Marke. Denn Guinness kennt jeder. Spannender sind häufig die Geschichten hinter den kleineren Brauereien, die wir in den kommenden Tagen kennenlernen sollten. Nach Mitternacht machten wir uns schließlich auf den Weg zurück ins Hotel. Nicht ohne den einen oder anderen zusätzlichen Zwischenstopp. Schließlich sollte man die lokale Bierkultur möglichst gründlich erforschen.

Ein Guinness zum Tagesabschluss gehört in Irland fast zum Pflichtprogramm. Kurt und Tanja vom Pfänderbräu genießen mit mir die ersten Eindrücke der irischen Pubkultur in Dublin.
Frühstück auf irisch
Am nächsten Morgen wartete das erste typisch irische Frühstück. Wer dabei an Müsli, Croissant und Obst denkt, sollte seine Vorstellungen überdenken, auch wenn das alles zu meinem klassischen Start in den Tag gehört. Speck, Würstchen, Eier, Bohnen und weitere kräftige Komponenten bilden hier die Grundlage für den Tag. Offenbar geht man in Irland davon aus, dass man nie weiß, wann die nächste Mahlzeit kommt.

Typisches irisches Frühstück
Nach dem Frühstück trafen wir uns pünktlich zur Abfahrt.
Oder zumindest fast pünktlich. Vereinbarter Treffpunkt und Uhrzeit war 8:45 Uhr. Abfahrt 9:00 Uhr. Mit meinen legendären zwei Minuten Verspätung lag ich damit noch deutlich innerhalb der Toleranzgrenze.
Mia übernimmt das Steuer
Am Bus wartete bereits Mia von Brewery Hops of Ireland. Mit beeindruckender Ruhe und perfekter Organisation führte sie unsere Gruppe durch die gesamte Woche. Wer schon einmal Reisen für elf bierinteressierte Erwachsene organisiert hat, weiß, dass das durchaus eine Herausforderung sein kann. Mia meisterte diese Aufgabe mit bemerkenswerter Gelassenheit. Während der kommenden Tage sollte sich noch oft zeigen, wie wertvoll lokale Kontakte und Erfahrung für eine solche Reise sind.

Mia und die Reisegruppe bim Kennenlernen/vor der Abfahrt (c) Foto: Volker R. Quante – Brunnenbräu
Wicklow Wolf – Craftbier mit prominenter Unterstützung
Unser erster Brauereibesuch führte uns zu Wicklow Wolf. Die Brauerei zählt zu den bekanntesten Craftbier-Brauereien Irlands und verfolgt einen interessanten Ansatz. Ein Teil des verwendeten Hopfens wird selbst angebaut. Gleich nach der Ankunft gab es die erste Verkostung. Das Signature-Bier der Brauerei – das Elevation IPA. Ein Bier, das sofort zeigte, wohin die Reise gehen würde. Moderne Interpretation. Saubere Brauarbeit. Viel Durchtrinkbarkeit – auch hier danke an Volker für den treffenden Begriff. Und trotzdem unverkennbar irisch.
Besonders spannend war und ist die Entwicklung des Unternehmens. Aktuell liegt die Produktion bei rund 20.000 bis 25.000 Hektolitern. Das Ziel für dieses Jahr liegt bereits bei etwa 35.000 Hektolitern. Mehr als 30 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile im Betrieb. Eine Größe, die für eine Craftbier-Brauerei durchaus beachtlich ist. Dass mit Bono von U2 ein prominenter Investor beteiligt ist, schadet der Entwicklung vermutlich ebenfalls nicht.

Verkostungsraum der Wicklow Wolf Brewery
Erste Verkostung der Reise
Nach der Führung durch Wicklow Wolf versammelten wir uns im Verkostungsraum im ersten Stock der Brauerei. Gemeinsam mit Mia von Brewery Hops of Ireland, Volker R. Quante von Brunnenbräu, Kurt und Tanja vom Pfänderbräu, Peter (Franke), Doris alias Miss Sophie, Bernhard und Roman von der BierIG Österreich, Andy, Isis (DeLux Brew Saar), Peter und den weiteren Teilnehmern der Gruppe verkosteten wir die gesamte Range der Brauerei.
Hier wurde rasch klar: Die Iren interpretieren viele Bierstile anders als wir in Mitteleuropa. Die Biere orientieren sich häufig stärker an britischen Traditionen. Weniger Extreme. Weniger Show. Mehr von der bereits angesprochenen Durchtrinkbarkeit. Nicht jedes Bier war spektakulär. Aber beinahe jedes war gut gemacht. Und genau das sollte ein Muster werden, das uns durch die gesamte Reise begleiten würde.

Bierverkostung bei Wicklow Wolf
Rückblickend sollte sich Wicklow Wolf sogar als einer der stärkeren Brauereibesuche der gesamten Reise herausstellen.
Rock of Dunamase – Geschichte auf irische Art
Nach der Verkostung waren wir zunächst alle etwas müde. Schließlich lagen Anreise, erste Nacht in Dublin und die ersten Biere bereits hinter uns. Zum Glück stand als Nächstes keine weitere Verkostung, sondern Kultur am Programm. Unser Weg führte uns zum Rock of Dunamase. Irland besitzt unzählige Burgen, Ruinen, Steinkreise, Kreuze und historische Anlagen. Man könnte beinahe behaupten, hinter jedem Hügel wartet die nächste Sehenswürdigkeit. Der Rock of Dunamase zählt zweifellos zu den beeindruckenderen Anlagen. Die Ruine thront weithin sichtbar auf einem Felsen und bietet einen großartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Kirchenruine am Rock of Dunamase
Während einige Teilnehmer die Anlage erkundeten, entschloss ich mich dazu, die Umgebung etwas ruhiger zu genießen. Schließlich lagen noch einige Programmpunkte vor uns. Außerdem wurde bereits deutlich, dass wir uns nun endgültig im ländlichen Irland befanden. Die Straßen wurden schmäler. Die Hecken höher. Und der Gegenverkehr spannender. Wer glaubt, die Innviertler Güterwege seien eng, sollte einmal mit einem Sprinterbus durch irische Nebenstraßen fahren.
Ballykilcavan Brewery – wenn ein Gutshof zur Brauerei wird
Die zweite Brauerei des Tages führte uns zur Ballykilcavan Brewery. Eine Farmbrauerei, wie sie wohl typisch irischer kaum sein könnte. Der Familienbetrieb begann ursprünglich als landwirtschaftlicher Nebenerwerb und entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Brauerei mit Veranstaltungsbetrieb. Heute finden hier regelmäßig Festivals, Konzerte und Veranstaltungen statt, die vom eigenen Bier begleitet werden.
Schon bei der Ankunft wurde deutlich, dass hier Landwirtschaft und Braukultur eng miteinander verbunden sind. Anstelle großer Besucherzentren oder hochmoderner Schauräume standen Authentizität und Persönlichkeit im Vordergrund. Zur Begrüßung wurden regionale Spezialitäten gereicht. Dazu gab es die ersten Biere des Hauses. Natürlich durfte ein klassisches Irish Red Ale nicht fehlen. Ebenso ein Stout. Und ein IPA. Gerade dieses IPA sorgte allerdings für Diskussionen. Das Bier zeigte deutliche Brettanomyces-Noten. Ob diese gewollt waren oder durch eine Verunreinigung entstanden sind, war zunächst nicht eindeutig erkennbar.

Bierverkostung bei Ballykilcavan Brewery
Als Diplom-Biersommelier interessiert mich so etwas natürlich. Also sprach ich den Eigentümer direkt im Rahmen der Brauerei Führung darauf an. Zuerst frage ich nach den eingesetzten Hefen um dann auf den Punkt zu kommen. Zu meiner Überraschung reagierte er ausgesprochen offen. Er erklärte unverblümt, dass die Schankanlagen wohl wieder einmal gründlich gereinigt werden müssten. Eine ehrliche Antwort, die man nicht überall bekommt. Dennoch bleibt meine Meinung dazu unverändert: Gerade das Bier in der eigenen Brauerei sollte die bestmögliche Qualität aufweisen.
Liebe Brauereien dieser Welt: Bitte die Leitungen regelmäßig reinigen.

Sudanlage der Ballykilcavan Brewery
Wenn Besitz zur Belastung wird
Was auf den ersten Blick nach Reichtum aussieht, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als Herausforderung. Der Eigentümer sprach offen über das sogenannte Next-Generation-Problem, wobei ich ihm riet, daraus lieber ein NGP – Next Generation Project – zu machen.
Viele historische Anwesen Irlands stehen unter Denkmalschutz. Die Besitzer sind verpflichtet, diese Gebäude in gutem Zustand zu erhalten – bei Androhung empfindlicher Strafen. Eine Aufgabe, die zunehmend schwieriger wird. Früher lebten auf dem Anwesen rund fünfzehn Familienmitglieder sowie etwa fünfzehn Bedienstete. Heute wird nur noch ein kleiner Teil des riesigen Haupthauses genutzt. Die ehemaligen Unterkünfte der Bediensteten und manche Wirtschaftsgebäude befinden sich dagegen in einem Zustand, der dringend Investitionen erfordern würde. Doch genau diese Investitionen können viele Familien kaum noch stemmen.
Vor hundert Jahren galt man mit einem solchen Besitz als gemachter Mann. Heute bedeutet derselbe Besitz oft enorme Verantwortung und hohe laufende Kosten.

Historische Stallungen auf dem Ballykilcavan-Anwesen
Für mich war das eine der interessantesten Erkenntnisse des gesamten Tages. Denn plötzlich ging es nicht mehr nur um Bier. Sondern um Geschichte, Landwirtschaft und gesellschaftlichen Wandel.
Ankunft in Kilkenny
Nach einem langen Tag erreichten wir schließlich Kilkenny. Eine Stadt, die man als Bierfreund durchaus auf die Liste setzen sollte. Historische Gebäude, lebendige Pubs und eine Atmosphäre, die sofort Lust macht, die Stadt zu erkunden. Unser Quartier war das Langtons Hotel. Nach dem Check-in vereinbarten wir einen Treffpunkt in der Lobby. Der Plan war einfach: kurz frisch machen, gemeinsam essen gehen und anschließend die Pubkultur Kilkennys erkunden.

Langtons Hotel Kilkenny
Abendessen im Kyteler’s Inn
Unser Weg führte uns zunächst ins berühmte Kyteler’s Inn. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Atmosphäre war genau so, wie man sich ein irisches Pub vorstellt. Dunkles Holz. Historische Mauern. Lebendige Stimmung. Vielleicht sogar etwas zu lebendig. Da wir nicht alle zeitgleich eintrafen, wurden wir kurzerhand auf drei Tische in drei verschiedene Räume verteilt. Wir saßen übrigens im Keller. Und natürlich gab es Bier.
Während wir gemeinsam zu Abend aßen, wurden bereits die ersten Empfehlungen für den weiteren Abend ausgetauscht.

Peter (Franke) und Peter von der BierIG beim Fachgespräch im Kellergewölbe des Kyteler’s Inn in Kilkenny.
Ein Lokal fiel dabei immer wieder:
Cleere’s.
Mehr als 20 Musiker in einer einzigen Session
Also machte sich zumindest ein Teil unserer Gruppe auf den Weg. Und wir wurden nicht enttäuscht. Was uns im Cleere’s Bar & Theatre erwartete, war keine Show für Touristen. Keine inszenierte Veranstaltung. Keine Folklore für Reisegruppen.
Es war echte irische Musikkultur.
Im Laufe des Abends dürften mehr als zwanzig Musiker aufgespielt haben. Ständig wechselten die Besetzungen. Neue Musiker kamen dazu. Andere legten ihre Instrumente zur Seite. Nach Hause ging aber kaum jemand. Man lauschte einfach den anderen Musikern und wartete auf die nächste gemeinsame Runde.
Gespielt wurde fast ausschließlich traditionelle irische Musik.
Neben Gitarre und Gesang waren vor allem Geige, Tin Whistle, Banjo und Ziehharmonika zu hören. Viele der Stücke waren mir völlig unbekannt. Trotzdem entstand eine Atmosphäre, die einen sofort mitnimmt. Man hörte zu. Man beobachtete. Man genoss. Und irgendwann vergaß man die Zeit.

Letztes Guinness des Abends in einem Pub in Kilkenny, im Hintergrund die Musiker nach dem Ende der traditionellen Session.
Sullivan’s Brewery – leider zu spät
Direkt gegenüber unseres Hotels befand sich die Sullivan’s Brewery & Taproom. Ein Besuch war eigentlich fest eingeplant. Doch wie so oft auf Reisen hatte die Realität andere Pläne. Als wir schließlich zurückkehrten, war bereits geschlossen. Man kann eben nicht alles haben.
Gott sei dank haben wir noch ein Verkostungsbrett vor dem Abendessen (kurz) genossen.

Für einen ausführlichen Besuch war es leider schon zu spät. Ein Verkostungsbrett ging sich aber noch aus. Peter nutzte die Gelegenheit natürlich sofort für eine sensorische Qualitätskontrolle der Sullivan’s-Biere.
Warum wir wieder einmal die Sperrstunde erlebt haben
Wie so oft auf dieser Reise endete der Abend nicht freiwillig. Er endete, weil die Musik aufhörte. Erst als die letzten Musiker ihre Instrumente einpackten und die Session beendet war, machten auch wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Wieder einmal hatten wir die Sperrstunde erreicht. Und wieder einmal wurde deutlich, dass Bier in Irland nur ein Teil der Kultur ist. Die Musik. Die Menschen. Die Geschichten. Die Gespräche. All das gehört genauso dazu.
Als wir schließlich im Langtons Hotel ankamen, war klar: Der erste richtige Reisetag hatte bereits mehr Eindrücke geliefert als manch komplette Reise. Und dabei sollte das Beste noch vor uns liegen.
Mein erstes Fazit
Der erste Tag unserer Bierkulturreise zeigte bereits eindrucksvoll, worum es (uns) in Irland wirklich geht. Nicht um die größte Brauerei. Nicht um den höchsten Alkoholgehalt. Nicht um den ausgefallensten Bierstil. Sondern um Menschen. Um Gastfreundschaft. Um Geschichten. Um Musik. Und natürlich um Bier. Während wir Dublin hinter uns ließen und tiefer in die irische Craftbier-Szene eintauchten, war bereits klar: Das Beste sollte noch kommen.
Das war erst der Anfang
Die ersten Brauereien sind besucht, die ersten Pints getrunken und die ersten Musiksessions erlebt. Doch ein Blick auf die Karte zeigt: Das war erst ein kleiner Teil unserer Reise durch Irland.
In den kommenden Teilen besuchen wir weitere außergewöhnliche Craftbier-Brauereien, erleben die Atlantikküste rund um Galway, stehen an den Cliffs of Moher, diskutieren mit Brauern über Bierstile und Brautechnologie und tauchen noch tiefer in die irische Bierkultur ein.
Die rot markierten Stationen zeigen die gesamte Route unserer Irland Bierkulturreise 2026.

Die Karte zeigt alle Stationen unserer einwöchigen Bierkulturreise durch Irland. Gemeinsam mit Mia von Brewery Hops of Ireland und den Teilnehmern der BierIG besuchten wir Brauereien, historische Sehenswürdigkeiten, traditionelle Pubs und einige der schönsten Regionen der grünen Insel.
Von Dublin bis Galway, von modernen Craftbier-Brauereien bis zu traditionellen Pubs: Die Reise hatte noch viele Höhepunkte zu bieten. Wenn Sie keinen Teil verpassen möchten, schauen Sie in den nächsten Tagen wieder vorbei oder stöbern Sie in unseren weiteren Beiträgen rund um Bier, Bierkultur und Bierreisen.
Im nächsten Teil besuchen wir weitere außergewöhnliche Brauereien, erleben die irische Bierkultur abseits der großen Städte und entdecken, warum Bier in Irland oft weit mehr ist als nur ein Getränk. Also: Dran bleiben. Darauf ein Bier bzw. Slainthe!
Im nächsten Teil
Die Reise führt uns weiter zum berühmten Rock of Cashel, zu einer der spannendsten Brauereien der gesamten Rundreise und schließlich an die Atlantikküste Irlands. Warum ein Bier mit Sake-Reis gebraut wird, weshalb ein Fass aus zwei verschiedenen Eichenarten besteht und wie ein spontanes Mittagspint in einem irischen Pub zum Kulturprogramm werden kann, erfahren Sie in Teil 2.
➜ Weiter zu Teil 2: Vom Rock of Cashel an die Atlantikküste
Sláinte!
Lust auf bierige Reisen?
Im Biergasthof Riedberg sammeln wir laufend Ideen, Erfahrungen und Reiseziele für Bierbegeisterte. Weitere Bierreisen finden Sie hier:
https://www.riedberg.at/bierreise-finder/
Oder besuchen Sie unseren einzigartigen Bierkeller mit mehr als 500 Bieren aus aller Welt.
Darauf ein Bier!